Ladakh

Ladakh – Kleintibet in Indien

Ladakh ist eine Provinz im Bundesstaat Jammu und Kaschmir im nördlichsten Teil von Indien. Besonders geprägt wird Ladakh durch den tibetischen Buddhismus, der durch seine unzähligen Klöster und Mönche der Region einen einzigartigen Charme verleiht. Durch den Einmarsch chinesischer Truppen und die anschließende Besetzung von Tibet war es den Tibetern nicht mehr gestattet, ihren Glauben weiterhin auszuleben. Ferner fielen einige Klöster der “Kulturrevolution“ zum Opfer. Diese Unterdrückung findet seit jeher statt. Aus diesem Grund sind sehr viele Tibeter nach Ladakh geflohen und leben seit nunmehr über 50 Jahren im Exil in Indien. Seit 49 Jahren lebt der Dalai Lama schon im Exil. Im März 1959, nach brutal niedergeschlagenen Straßendemonstrationen für die Freiheit und Unabhängigkeit Tibets, entschloss er sich zur Flucht. In Dharamsala, im Bundesstaat Himachal Pradesh am Fuße des Himalaya, überließ ihnen Premierminister Nehru einen Zufluchtsort. Etwa fünftausend Tibeter leben heute dort. Der Plan, den Dalai Lama in Dharamsala zu sehen, ging leider nicht auf. Umso erfreulicher war es deshalb bei, einer Schuleinweihung in Leh, durch den Dalai Lama, beizuwohnen.

Man bewegt sich in Ladakh durchschnittlich auf mindestens 3.500m Höhe. Aus diesem Grund sollte man es zunächst etwas langsamer angehen lassen und nichts überstürzen, da die Höhenkrankheit schneller zuschlägt als einem lieb ist. Ladakh begeistert neben der tibetischen Kultur und den vielen Klöstern besonders durch seine Bergwelt und die damit verbundenen Trekkingmöglichkeiten.

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Veröffentlicht in Asia

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