Australia

Australien – Familienurlaub in Down Under

Australia (74 von 80).jpg

1200px-Flag_of_Australia.svg.pngBei dem Gedanken nach Australien zu reisen begleitete mich stets das Bild eines Abiturienten, der an das “Ende der Welt“ fliegt, um dort dann Obst zu pflücken. Diese hochqualifizierten Obstpflücker wollte ich mir dann schließlich mal vorort anschauen.

Glücklicherweise mussten wir kein Obst pflücken und konnten die Reise genießen. Durch unsere Basis in Tokyo war der Flug ein “Katzensprung“ von nur 8,5h nach Melbourne. Nachdem Melbourne bereits mehrmals zu einer der lebenswertesten Städte der Welt gewählt wurde, waren die Erwartungen recht hoch. Diese wurden allerdings vollständig bedient! Wir wohnten im Stadtteil St. Kilda, der direkt am Strand liegt und durch seine tolle Promenade mit Bars und Restaurants einen ersten Eindruck des australischen Lebensgefühls vermittelt hat. Die Innenstadt von Melbourne mit den vielen kleinen Gassen, Parks, modernen Hochhäusern und dem Hafen ist ebenfalls sehr sehenswert.

Nachdem wir den Mietwagen entgegengenommen hatten, ging es auf direktem Weg auf die Great Ocean Road, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die Fahrt ging entlang des Pazifiks mit tollen Stränden durch grüne Täler mit Wäldern und sehr schönen kleinen Städtchen. Auch für die Kids waren stets Spielplätze vorhanden.

Im Städtchen Warnambool bezogen wir das erste Lager, um uns am Morgen darauf das Tower Hill Wildlife Reserve anzuschauen. Im Anschluss führte uns der Weg nach Naracoorte entlang von Weideland und Weingütern zum Hafen Cape Jervis. Von dort nahmen wir die Fähre nach Kangaroo Island, das als “Zoo ohne Zäune“ beschrieben wird. Die drittgrößte australische Insel begrüßte uns mit einem tollen Sonnenuntergang und einem völlig autark gestalteten Haus mitten im Nirgendwo, das sich mit Solarpanels, Gas und Regenwasser nahezu selbst versorgt. Die Erkundung der Insel hat sich sehr sehenswert und abwechslungsreich gestaltet. Beim Durchfahren des Flinders Chase Nationalpark im Westen der Insel kam ein Hauch von Afrika auf: Wilde Kängurus, Wallabys, Koalas, Emus, Papageien usw. begegneten uns täglich. In den Wildparks durfte man den Tieren nahekommen und diese streicheln und füttern. Das ist gerade für Kinder ein Highlight.

Auf dem Rückweg ging es zunächst mit der Fähre wieder ans Festland und weiter nach Adelaide, die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia. Zu besichtigen gab es abgesehen von Adelaide den Vorort Glenelg, der direkt am Strand liegt, und den wunderschönen Cleland Wildlife Park.

Der nächste Halt war Alice Springs im Northern Territory. Auch wenn Alice Springs ein eher trauriges Bild mit unzähligen, herumlungernden und betrunkenen Aborigines abgab, so war der Desert Park definitiv besuchenswert. Am nächsten Morgen ging es früh morgens Richtung Uluru bzw. Ayers Rock, einem gewaltigen Sandsteinmonolith, der 450 km von Alice Springs liegt. Den australischen Ureinwohnern gilt der Uluru als heilig. Er liegt im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, in dem sich auch die 36 roten Felskuppeln der Kata-Tjuta-Formation (genannt „The Olgas“) befinden. Ein langer Tag endete mit einem BBQ zum Sonnenuntergang mit Blick auf Uluru.

Am nächsten Tag ging es mit dem Flieger nach Sydney, der größten Stadt Australiens und gleichzeitig der Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales. Entgegen Melbourne, der zweitgrößten Stadt, erschien die Innenstadt von Sydney wesentlich hektischer und ungepflegter. Nichts desto trotz überzeugt Sydney durch fantastische Stadtstrände und der allgegenwärtigen Präsenz des Opernhauses, das besonders beim Sonnenuntergang ein fantastisches Fotomotiv liefert.

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